Telemedizin in der Rheumatologie

Telemedizin in der Rheumatologie

 

 

Telemedizin in der Rheumatologie: „nice to have“ oder echte Versorgungsoptimierung?
Im Rahmen der Studie TeleRheumaBB untersucht die KV COMM, ob und wie telemedizinische Ansätze die rheumatologische Versorgung im Land Brandenburg unterstützen können. Nun wurden erste Ergebnisse auf dem DGRh-Kongress 2018 in Mannheim der Fachöffentlichkeit vorgestellt.

BU: Felix Mühlensiepen auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie in Mannheim © Matthias Höhne

Von Oktober 2017 bis September 2019 wird die „Machbarkeitsstudie: Implementierung eines telemedizinischen Versorgungskonzeptes in die Rheumatologie im Land Brandenburg (TeleRheumaBB)“ durch die KV Consult- und Managementgesellschaft mbH umgesetzt. Die Studie wird von der Novartis Pharma GmbH finanziell unterstützt. Ziel der Forschung ist es zu eruieren, ob und wie telemedizinische Ansätze die rheumatologische Versorgung im Land Brandenburg unterstützen können.
Wer könnte diese Fragen besser beantworten, als die im Versorgungsprozess beteiligten Ärzte und Leistungserbringer? Das Studiendesign von TeleRheumaBB umfasst einen Mix aus qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden, die in erster Linie darauf abzielen, die Perspektiven und Meinungen von ambulant-tätigen Ärzten im Land Brandenburg auf Telemedizin in der Rheumatologie zu erfassen.
Offenbar ist die Fragestellung nicht nur für das Land Brandenburg relevant. Zum 46. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie in Mannheim wurde der Leiter der Studie TeleRheumaBB – Felix Mühlensiepen – eingeladen, der Fachöffentlichkeit erste Studienergebnisse vorzustellen. Unter Vorsitz von Prof. Andreas Schwarting und Dr. Philipp Sewerin entspann sich im Rahmen der Sitzung „E-Health – der Patient im Mittelpunkt“ eine lebhafte Diskussion zur Ausgestaltung und Implementierung von E-Health gestützten Versorgungsansätzen im Bereich der Rheumatologie.