Bundesminister Jens Spahn

Bundesminister Jens Spahn

 

 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nimmt am Expertengespräch der KV COMM teil.

Im Rahmen des Brandenburger Expertengesprächs der KV Consult-und Managementgesellschaft mbH (KV COMM) besuchten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Michael Stübgen, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung das Ärztenetz Südbrandenburg. Zum Thema „Ärztenetze der Zukunft – Perspektiven für Trägerstrukturen von Gesundheitszentren im ländlichen Raum“ diskutierten sie mit Kommunalpolitikern und Vertretern aus dem Gesundheitsbereich.

Andrea Trunev, Geschäftsführerin der KV COMM begrüßt Jens Spahn in Finsterwalde
© KV COMM / Götz Schleser

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn würdigt die Versorgung in Brandenburg: „Wir brauchen innovative und durchdachte Lösungen, damit sich die Menschen in ländlichen Regionen auch in Zukunft auf eine gute Versorgung verlassen können. Mehr Zusammenarbeit und eine bessere Vernetzung sind hier die richtigen Antworten für eine effiziente und umfassende medizinische Versorgung. Das demonstriert das Praxisnetz in Südbrandenburg eindrücklich.“

Wohnortnahe ärztliche Versorgung ist entscheidend für eine gute Lebensqualität. Ärztenetze können einen enormen Beitrag zur guten Versorgung vor Ort leisten. Im Konkreten stellt das Ärztenetz Südbrandenburg eine attraktive Heimat für junge Mediziner dar. So wurden Praxisnachfolger gefunden und Landarztpraxen weiterbetrieben.
Die KV COMM als hundertprozentige Tochter der KV betreut seit mehreren Jahren das Ärztenetz in Finsterwalde. Sie unterstützt und berät und erstellt regionale sowie indikationsspezifische Markt- und Bedarfsanalysen. Dabei bindet die KV COMM regionale Kooperationspartner ein und übernimmt das operative Netzvertragsmanagement.
In dieser Kooperation unter aktiver Beteiligung des Tochterunternehmens der KVBB, leisten die Partner des Netzes seit 2004 einen enormen Beitrag zur Sicherstellung der wohnortnahen medizinischen Versorgung.

Einmalig in Deutschland und eine Besonderheit ist die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) im Jahr 2012 durch die niedergelassenen Ärzte des Ärztenetz Südbrandenburgs am ehemaligen Ambulatorium Süd in Finsterwalde.
So wurde ein Standort erhalten, der den Einwohnern einerseits ein umfassendes allgemein- und fachärztliches Angebot, schnelle Terminvergabe und hochwertige Qualität sichert und andererseits ergänzende therapeutische Angebote miteinander verbindet.

Inzwischen kann auf eine 40-jährige Tradition zurückgeblickt werden, die zukunftsweisend und nachhaltig weiterentwickelt wurde. Die hier entstandenen Verknüpfungen verschiedener Trägerstrukturen und SGB-übergreifenden Versorgungsangebote, aber auch die mit der Unterstützung der Stadt Finsterwalde geschaffene Infrastruktur führt dazu, dass ärztliche Versorgung im ländlichen Raum sehr gut funktioniert. Für die Geschäftsführerin der KV COMM, Andrea Trunev, liegt die Herausforderung „bei der Verzahnung verschiedener Berufsgruppen und Versorgungsangeboten. Heute ist eine moderne IT-Landschaft ein Muss — selbst von kleinen Arztpraxen erwartet man digitalisierte Prozesse und eine sichere Datenübertragung. Die gesetzlichen Vorgaben wie beispielsweise IT-Vernetzung oder aktuell die Datenschutzgrundverordnung praxisnah in die Sprechstundenalltag zu integrieren sind die Schwerpunktthemen der nächsten Jahre.“